Moldflow-Analyse — Wie Simulation DFM-Iterationen reduziert
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Moldflow-Analyse — Wie Simulation DFM-Iterationen reduziert

J JBRplas Engineering Team · 1 min read · 182 words

Ein Ingenieur reicht ein Bauteil zur DFM-Prüfung ein. Der Werkzeugkonstrukteur sieht sechs Probleme. Zwei Wochen und drei Revisionen später wird das Werkzeug freigegeben. T1-Muster kommen — Einfallstellen an drei Positionen, 1,2 mm Verzug, Bindenäht auf SPI A-2 Sichtfläche. Werkzeugumbau: $3.200, +10 Tage. Eine Moldflow-Analyse hätte alle drei Probleme vorhergesagt — für $500.

Was Moldflow simuliert

Füllanalyse

Wie die Schmelzefront durch die Kavität fortschreitet. Ob alle Kavitäten gleichmäßig füllen. Wo Bindenähte entstehen.

Druck und Schließkraft

Erforderlicher Einspritzdruck und Schließkraft. Passt das Werkzeug auf die vorgesehene Maschine?

Bindenäht-Vorhersage

Wo treffen Fließfronten aufeinander? Bei welcher Temperatur? Eine Bindenäht auf einem Schnapphaken ist ein Versagenspunkt.

Lufteinschlüsse und Entlüftung

Wo wird Luft eingeschlossen? Entlüftungskanäle können vor dem Werkzeugbau eingeplant werden.

Kühlung und Verzug

Wie kühlt das Teil ab? Wie stark verzieht es sich? Verzug ist die teuerste T1-Korrektur.

Wann Moldflow sich lohnt

SzenarioSimulationskostenRisiko ohne
Einfaches Teil, gleichmäßige Wanddicke, PP$400–600Gering
Teil mit 2:1 Wanddickenvariation, GF-Material$500–800Hoch
Mehrfachwerkzeug (8+ Kavitäten)$800–1.500Sehr hoch
Kosmetikteil mit Class-A-Sichtfläche$600–900Mittel

Faustregel: Wenn das Werkzeug mehr als $10.000 kostet, ist eine Moldflow-Analyse wirtschaftlich sinnvoll.

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